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Im Jahre 1970 kam ein Junge in den Skiklub, der nicht einfach nur Ski laufen wollte, sondern der gemerkt hatte, daß sich im Wettkampf mit der westdeutschen Konkurrenz beim Tanz durch die Slalomtore durchaus
mithalten ließ. Der damals 15 – Jährige zeigte, als Mitglied
eines Flachlandskiklubs, der scheinbar über- mächtigen Jugend aus dem Sauerland, daß hier ein ernstzu- nehmender Gegner heranreifte und so war es absehbar, daß er kurze Zeit später Mitglied der Verbandsmannschaft
des West- deutschenSkiverbandes wurde. Die Rede ist vom heutigen Team- chef Uli Schubert. Noch im selben Jahr stieß Skiübungsleiter Dietrich Schmicker mit seinen rennlaufbegeisterten Söhnen hinzu. Die Rennmannschaft
des Skiklubs war geboren, mit dem ersten Trainer Dietrich Schmicker. Stand bei den Rennläufern der rein sportliche Erfolg im Vordergrund, so hatte Skiklubvorsitzender Horst
-Lothar Wolf Anderes im Sinn. Aus guten Rennläufern sollten später Übungsleiter werden, die sich dann im Skiklublehrteam zusammenfinden. Eine geniale Idee, die
auch heute noch aktuell ist, wenn man nachvollzieht, daß ein Großteil der Skilehrer aus der DSV- Skischule Bayer Uerdingen der Rennmannschaft entstammt.
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Als Uli Schubert 1979 der Verbands- mannschaft ade sagte, konzentrierte er sich als Co-Trainer ganz auf die Trainingsarbeit im Verein und brachte seine Erfahrungen aus dem WSV mit. Dieses Team, bei dem
Schmicker die Theorie einbrachte und Schubert diese zwischen den Toren zeigen konnte, war eine ideale Besetzung.
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Anfang der 80-er Jahre war die Rennmannschaft auf 16 Aktive angewachsen, die sich durch gesteigerte Trainingsarbeit zu einem der Spitzenteams im WSV ent- wickelte.
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Um sich eine schöpferische Pause zu gönnen, schied Uli Schubert 1987 als Trainer aus und Wolfgang Becher übernahm den Posten des Cheftrainers, unterstützt von den ehemaligen Rennläufern Frank Nouvertné, Uwe
Bleier und Markus Heidrich. In den folgenden Jahren tauchten, wie bei vielen Sportvereinen Nachwuchsprobleme auf. Das enorm gesteigerte Freizeitangebot und schneearme Winter im Sauerland trugen zur Flaute bei.
Die Rennmannschaft schrumpfte, bestand aber weiter, entgegen der Entwicklung in anderen Skiklubs. Als 1992 Wolfgang Becher sich mehr der Skiklubtouristik widmen wollte, kehrte Uli Schubert auf den Posten
des Cheftrainers zurück. Neu motiviert und mit vielen Ideen nahm er die Trainings- arbeit wieder auf. Als Co-Trainer standen Günter Lange, Markus Heidrich, Thomas Schubert und Uwe Bleier zur Verfügung.
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Erste wichtige Entscheidungen waren die Reduzierung der Kernmannschaft auf die Leistungsstärksten und Leistungs- willigsten, d.h. mehr Klasse als Masse, sowie 1993 die Gründung der Talent-
fördergruppe, um Kinder ab 6 Jahren für den Rennsport zu begeistern
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Im Jahre 1999 setzt sich der weitere Aufstieg der Aktiven der Rennmannschaft fort. Caroline Dresia wird nicht nur Doppelmeisterin bei den Westdeutschen Meisterschaften, immer gefolgt von ihrer Vereins- kameradin Lisa
Thomann, sondern arriviert innerhalb der ARGE - West ( Zusammenschluss der Landesver- bände Hessen, Saarland, Pfalz, Rheinland, WSV ) zur absoluten Nr. 1. Gleichzeitig steigen mit
Alexandra Dresia und Katrin Schubert, als Siegerinnen bei den WSV-KIDS-CUP Rennen, weitere Aktive des Renn- teams in die Spitze auf.
Der ehemalige Rennläufer Torsten Schaffrath ergänzt das Trainerteam, um den stark gewachsenen Trainings- und Rennumfang bewältigen zu können. Ausserdem steigt Annika Lange ins Trainerteam ein. Caroline
Dresia, die durch immensen Trainings- aufwand, auch mit Teams aus Bayern, weiter an Klasse gewann, konnte sogar an die Tür des Nach- wuchskaders beim DSV anklopfen.
Tragisch, daß sie genau zu diesem Zeitpunkt durch eine Kreuzband- verletzung, gestoppt wurde, die das Ende ihrer Rennkarriere bedeutete.
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Vollständig in die Fußstapfen der großen Schwester trat Alexandra Dresia, die in den Mädchenklassen die Siegesserie innerhalb der ARGE – West fortsetzen
konnte. Die Eröffnung der Skihallen in Bottrop und Neuss im Jahre 2000 war ein Glücksfall für die Aktiven der Rennmannschaft aus Uerdingen, da nun über das ganze
Jahr hinweg Training im Schnee angeboten werden konnte. Auch Indoor – Rennen konnten nun veranstaltet werden. So fanden die Westdeutschen Schülermeisterschaften 2002 in der Skihalle
Bottrop statt, mit dem Überraschungsmeister im Slalom Daniel Juncu und
natürlich Alexandra Dresia als Meisterin bei den Mädchen. Ausserdem gewann sie diverse Landesmeistertitel der ARGE-West Verbände und ist natürlich das Aushängeschild des Vereines und des WSV. Katrin Schubert
gewann die WSV-Schülerklassetitel S 12 im Slalom und Riesenslalom und ist auf der Punkteliste des DSV die Nr. 9 ihres Jahrganges in Deutschland. Katrin wird
Mitglied der WSV-Verbandsmannschaft. Astrid Blomenkamp erreichte Platz 3 bei der Westdeutschen Meisterschaft in der Damenklasse. Bei den WSV-KIDS-CUP
Rennen erreichen die Uerdinger Marc Schubert, Adrian Jäger und Melanie Kuhnes Spitzenplätze.
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